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Urbanes Fahrradparadies Oldenburg – Highlights in Stadt und Region
Im Frühling sind die Temperaturen genau richtig, die Natur steht in voller Blüte und die Feiertage laden zu ausgedehnten Tagestouren oder Kurzurlauben mit dem Rad ein. Oldenburg verbindet kurze Wege im Stadtgebiet mit abwechslungsreichen Fahrradrouten in die umliegende Region. Am besten geht das auf der „Route rund um Oldenburg“. Sie umrundet die Stadt wie ein großes Rad und verbindet gleichzeitig eine Vielzahl abwechslungsreicher Abstecher-Routen in die vielfältige grüne Region. Auf vielen Rund- und Sterntouren gilt es, die typischen Schönheiten der drei Teilregionen mit dem Fahrrad zu entdecken. Die Route in die Parklandschaft Ammerland ist streckenweise geprägt von Rhododendren und markanten Wallhecken. In der Wesermarsch prägen jahrhundertealte Bauernhäuser mit weißem Fachwerk und Reetdächern das Landschaftsbild. Und im Naturpark Wildeshauser Geest treffen Radfahrende artenreiche Mischwälder, blühenden Heidelandschaften und idyllische Flusstäler.
Die Fahrradsaison beginnt mit "Hallo Fahrrad". Bei der jährlich stattfindenden Veranstaltung erwartet die Gäste ein umfangreiches Angebot rund ums Rad. Im Herzen der Stadt ist es das „Come together" der Oldenburger Fahrrad-Community und eine gute Gelegenheit, die Fahrrad-Highlights der Stadt zu entdecken.
Fahrradstadt Oldenburg
Ein Alleinstellungsmerkmal Oldenburgs ist der allgegenwärtige Fahrradverkehr, der auf eine lange Tradition zurückblicken kann und quer durch alle Gesellschafts- und Altersgruppen seine Nutzerinnen und Nutzer findet. Der Status als Fahrradstadt ist traditionell gewachsen, aber die Stadt denkt auch an die Zukunft. Das Fahrrad hat in der Stadt einen besonderen Stellenwert und es wird in den Ausbau der Zweiradmobilität investiert. Ziele der Radverkehrsförderung sind die weitere Steigerung des Radverkehrs u.a. durch die Bereitstellung spezieller Infrastruktur. Ein Netz von Fahrradstraßen gehört ebenso dazu wie ein intelligentes Ampelsystem. Eine Fahrradampel schaltet bei schlechtem Wetter auf Grün und auf stark vom Radverkehr frequentierten Strecken gibt es eine „Grüne Welle“. Zu diesen bereits vorhandenen Infrastrukturelementen kommen weitere Projekte, die für die Zukunft geplant sind - unter anderem will die Stadt weitere Radrouten realisieren, Fahrradstraßen und Fahrradzonen einrichten sowie ein Radknotenpunktnetz einführen. Außerdem stehen in der ganzen Stadt Leihfahrräder zur Verfügung. Diese können vielerorts über ein Bike-Sharing-System wieder abgestellt werden. Oldenburg ist nicht nur durch seine landschaftlichen Reize und die gut ausgebaute Radwegeinfrastruktur ein nachhaltiges Reiseziel. Auch einzigartige Erlebnisrouten laden zu besonderen Entdeckungen ein.
Oldenburg radelt nach Zahlen
Mit dem Knotenpunktnetz können sich Radfahrerinnen und Radfahrer auch ohne Karte oder Navigationsgerät leicht orientieren. Das Knotenpunktsystem, das vor allem dem Radtourismus als Orientierung dient und an grünen Schildern mit einer weißen Ziffer erkennbar ist, umfasst innerhalb der Stadt 20 Knotenpunkte und ist rund 82 km lang. Infotafeln und Übersichtskarten im gesamten Stadtgebiet schaffen eine direkte Verbindung zum regionalen Radwegenetz. Dank der einfachen Zahlenfolge des Systems ist eine flexible und unkomplizierte Tourenplanung möglich – für Einheimische ebenso wie für Gäste.
Rätselreise per Rad
Auf einer 45 Kilometer langen Fahrrad-Erlebnisroute kann man an neun Stationen eine Rätselreise mit dem Fahrrad unternehmen. Dabei lernt man die Stadt und die Region bei einem einzigartigen und sportlichen Outdoor-Abenteuer kennen. Die Tour „Escape by Bike“ lockt auf die Spuren des Hofgärtners Julius Friedrich Wilhelm Bosse, der im 19. Jahrhundert nicht nur Hofgärtner, sondern auch ein angesehener Wissenschaftler und Schriftsteller war. Weitere Informationen: oldenburg-tourismus.de/escape-by-bike
Eine Übersicht des Knotenpunktnetzes, weitere Angebote und Routen für Radfahrerinnen und Radfahrer finden Interessierte unter oldenburg-tourismus.de/radfahren.

