Erfolg ist die Summe richtiger Entscheidungen

Oldenburg, September 2017

Jeder Mensch hat seine eigenen Fähigkeiten, Neigungen und Interessen und trifft damit auf eine Welt voller Möglichkeiten. Die Arbeitswelt ist voller Vielfalt, sodass man den Überblick der unterschiedlichen Berufe schnell verliert. Deshalb haben wir doch alle das Gefühl, vor lauter Möglichkeiten keine Entscheidung treffen zu können. Schulpflicht beendet – und nun?
Ziele setzen! :) Und dann kommt eines zum anderen und man findet seinen Weg.

Mein Name ist Femke und ich befinde mich auf der Zielgeraden der Ausbildung im dritten Lehrjahr. Ich erzähle euch von meinen Überlegungen und Entscheidungen bis hin zu meinem jetzigen Ausbildungsstand im 3. Lehrjahr.

Ich bin im Landkreis Rotenburg (Wümme) aufgewachsen und habe dort von der 5. – 10. Klasse das Gymnasium besucht. Ab der 10. Klasse bin ich zur Berufsbildenden Schule gewechselt, da mein Interesse insbesondere bei der gesunden Ernährung und dem Sport liegt. Somit habe ich hier nach 2 weiteren Jahren meine allgemeine Fachhochschulreife im Bereich Ökotrophologie absolviert.

Wer kennt nun das Gefühl nicht, nach den vielen Schuljahren frei von Referaten, Klausuren und Facharbeiten sein zu wollen? Ich wollte abschalten, aktiv etwas tun und trotzdem hatte ich immer noch keine richtige Vorstellung, in welche Richtung es mich beruflich treiben sollte. Ein Freiwilliges soziales Jahr im Sport war mein erster Durchstart in meiner „Findungsphase“,  um selbstbewusster zu werden. Einerseits habe ich gelernt, wie positiv das Gefühl sein kann, Kindern Hilfestellungen zu geben, und anderseits hilft es natürlich auch, sich selbst zu finden und Eigenverantwortung zu übernehmen. „Last, but not least“ habe ich durch diese einjährige Erfahrung für einen großen Pluspunkt in meinem Lebenslauf gesorgt. Denn ein FSJ zeigt, dass man sich sozial engagiert, teamfähig ist und sich für andere einsetzt. Diese Eigenschaften werden in jedem Job geschätzt.

Am besten lerne ich, wenn ich Erlerntes aus der Theorie direkt in der Praxis anwenden kann. Daher habe ich mich entschlossen eine duale Ausbildung zu beginnen, in der ich Theorieeinheiten aus der Berufsschule direkt in dem Betrieb umsetzen kann. Sprüche von den Eltern wie: „Räum mal dein Zimmer auf“ wollte ich mir mit frischen 18 Jahren auch nicht länger anhören und war dann selbst überrascht, wie eigenständig ich mich für einen Umzug nach Oldenburg entschieden habe. Somit begann mein „Durchstart hoch 2“ für einen neuen Lebensabschnitt in einer für mich noch fremden Stadt für eine Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit.

Oldenburg hat mich von Anfang an fasziniert. Eine junge, dynamische Stadt, in der alle Wege kurz sind. Nicht nur die Stadt, sondern auch das OTM -Team machen es mir leicht, dass ich mich absolut wohl fühle. In jedem Arbeitsfeld unterstützt man sich gegenseitig und ist füreinander da. Das gibt einem ein positives Gefühl und es zeigt, dass man im Team gebraucht wird.

Der Ausbildungsverlauf gestaltet sich sehr abwechslungsreich. Man lernt eine Vielzahl von unterschiedlichen Menschen kennen und sammelt reichlich Erfahrungen. Außerdem hat man als Azubi bei der OTM die Möglichkeit, sich schon früh in Projekten zu integrieren und Verantwortung zu tragen. Ich habe z.B. von Beginn an (ein Jahr im Voraus) im Projekt „50 Jahre Fußgängerzone“ mitgewirkt und die Planung der Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung der Jubiläumswoche zusammen mit anderen Azubis organisiert. Es ist ein schönes Gefühl, den Countdown bis zum finalen Tag zu zählen und die Highlights der Veranstaltungen zu koordinieren und selbst mitzuerleben.

Mir gefällt das große Aufgabenspektrum, das über Vermittlung von Stadtführungen, Kundenberatung, Feedbackmanagement, Organisation von Meetings, bis hin zum Projekt Inklusion in Oldenburg reicht. Mir bereitet es große Freude, andere für die Stadt zu begeistern und touristische sowie freizeitwirtschaftliche Produkte zu vermarkten. Besonders in der Touristinfo ist es ein schönes Gefühl,  ein Lächeln in das Gesicht eines Gastes zu zaubern, indem man zu unvergesslichen Urlaubsmomenten beiträgt und es einem gelingt, dessen schönster Reisezeit des Jahres noch ein Sahnehäubchen oben drauf zu setzen.

Fazit: Es gibt nicht diesen einen richtigen Weg oder diese eine richtige Entscheidung, um an sein Ziel zu gelangen. Erfolg ist die Summe richtiger Entscheidungen im Leben. Ich habe schon viele Erfahrungen gesammelt und mich nun für einen Beruf entschieden, der mir Freude bereitet. Nun sehe ich mein nächstes Ziel, die Abschlussprüfung, schon vor meinen Augen und ich bin gespannt auf den bevorstehenden Start in die Arbeitswelt.

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