Der Weg zu meinem Traumjob

Oldenburg, September 2017

Hallo, ich bin Mareike und im zweiten Lehrjahr bei der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH.

Bevor ich den Entschluss gefasst habe, eine Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit zu beginnen, ging es mir genauso wie vielen anderen jungen Menschen auch. Das Ende der Schulzeit rückte immer näher und es stellte sich die Frage, was ich nach dem Abitur machen möchte. Durch einen Tipp von meinem Klassenlehrer bin ich auf den Bereich der Reiseveranstaltung aufmerksam geworden und durch weitere Recherchen auf die Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit gestoßen. Als ich mir dann die Jobbeschreibung durchgelesen habe, wurde mir nach und nach mehr bewusst, dass das genau das ist, wonach ich schon lange gesucht hatte. Mir war bloß bis dahin nicht klar gewesen, dass es auch tatsächlich Ausbildungsberufe im Tourismus gibt.

Nach dem Abitur habe ich mir dann erst einmal einen lang gehegten Traum von mir erfüllt und habe für einige Monate in Großbritannien gelebt. Noch von dort aus habe ich mich für einen Ausbildungsplatz beworben und dann die Rückmeldung bekommen, dass ich gerne zum Vorstellungsgespräch nach Oldenburg kommen darf. Zu der üblichen Nervosität vor so einem bedeutendem Gespräch kam damals noch hinzu, dass ich zuvor noch nie in Oldenburg gewesen bin. Dementsprechend war ich sehr gespannt was mich erwartet. Bereits beim ersten Durchlaufen der Innenstadt erlebte ich dann das, was ich auch häufig von vielen unserer Besucher höre – sie sind überrascht wie schön Oldenburg doch ist. Ich habe mich auf Anhieb in die Stadt verliebt und gehofft, dass es mit dem Ausbildungsplatz klappt. Im Vorstellungsgespräch wurden mir dann Fragen dazu gestellt, welche Sehenswürdigkeiten Oldenburg hat oder was die Tätigkeiten der OTM sind. Auch eine kleine Rechenaufgabe sollte ich lösen, was nicht unbedingt zu meinen Stärken zählt. Es wurde mir aber gesagt, dass ich mich nicht unter Stress setzten soll und das es nicht schlimm sei, dass ich das falsche Ergebnis hatte. Anscheinend habe ich mich dann ansonsten ganz gut angestellt, denn kurz darauf wurde ich zum Probearbeiten eingeladen.

An diesem Tag durfte ich dann einer Kollegin in der Touristinformation über die Schulter schauen und Stadtpläne an Touristen rausgeben. Am Mittag sollte ich zwecks einer Rechercheaufgabe einen Preisvergleich für ein Produkt erstellen. Im Anschluss habe ich meine Ausarbeitung noch mit einer Mitarbeiterin besprochen und ein Feedback erhalten. Der Probetag war sehr nützlich für mich, denn ich habe einen kleinen Einblick in die Aufgaben erhalten und noch einen besseren Eindruck vom Betrieb und den Kollegen bekommen können.
Zum Glück hat es dann auch geklappt mit dem Ausbildungsplatz und ich kann nun bereits auf ein sehr lehrreiches erstes Jahr bei der OTM zurückschauen.
Nach wie vor freue ich mich darüber, dass ich jeden Tag aufs Neue die Chance habe die Leute mit meiner Begeisterung anzustecken und Oldenburg noch bekannter zu machen. In meinem Ausbildungsalltag lerne ich stetig etwas mehr, wie wir dieses Ziel erreichen. Dabei ist es die Vielfalt der Aufgaben, die diesen Job für mich ausmachen. Ob Tagungs- und Hotelbereich, Gästeführungen, Pressearbeit oder auch kleinere Bereiche wie der Prospektversand – im Großen und Ganzen trägt jede noch so kleine Aufgabe dazu bei, die Stadt noch besser zu vermarkten.

Übrigens wollte ich früher mal Kommunikationsdesign oder Psychologie studieren. Zwischenzeitlich habe ich sogar überlegt in den sozialen Bereich zu gehen. Nichts davon hat mir allerdings zu hundert Prozent zugesagt. Umso besser ist es, dass ich vieles davon jetzt in meinem Job wiederfinde, was man auf Anhieb vielleicht gar nicht so vermuten würde. Während meiner bisherigen Ausbildungszeit durfte ich so beispielsweise kreativ arbeiten, indem ich eine Anzeige entworfen oder Fotostrecken für unsere Facebookseite gestaltet habe. Auch die Psychologie spielt im Tourismus und der Freizeitgestaltung häufig eine wichtige Rolle. Sei es bei der Planung eines neuen Produkts oder dessen Vermarktung. Es muss immer bedacht werden, was den Kunden anspricht.. Im Gästekontakt finde ich zudem den sozialen Aspekt wieder, denn man hat mit Menschen aller möglichen Altersklassen und Herkünfte zu tun. Da darf man keine Berührungsängste haben und muss auch Geduld mitbringen. Eigenschaften, die ich durch meinen Auslandsaufenthalt noch mehr ausprägen konnte und die mir nun zu Gute kommen.

Was sicherlich dazu beiträgt, dass mir der Job nach wie vor Spaß bringt ist, dass ich in einem sehr harmonischen Team arbeite, indem man viel miteinander lacht und einander hilft. Außerdem darf man als Azubi von Anfang an abwechslungsreiche Aufgaben übernehmen und eigenständig arbeiten. Kein Tag ist wie der andere und daher bin ich auch gespannt, was die nächsten zwei Ausbildungsjahre noch für mich bereithalten. :)

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