Ein Pärchen mit Fahrrädern. Im Hintergrund sind Gebäude der Stadt Oldenburg sichtbar., © OTM | Mario Dirks

Den Nordwesten mit dem Rad erfahren

PRESSEMITTEILUNG

Stadt. Land. Geest.
Den Nordwesten mit dem Rad erfahren

Oldenburg/Vechta/Wildeshausen, 3. Mai 2022 - Reifen aufgepumpt, Kette geölt, Bremsen gecheckt – jetzt kann’s losgehen! Der Sommer 2022 wird für Fahrradfans im Nordwesten die Jahreszeit der Entdeckungen vor der eigenen Haustür. Das Oldenburger Münsterland, der Naturpark Wildeshauser Geest und die Stadt Oldenburg locken mit ihren Reizen. Und das Beste: Touren lassen sich hier ganz einfach miteinander kombinieren – sowohl zu kurzen Tagestrips als auch zu mehrtägigen Ausflügen.

Zu Skulpturen und Gräberfeldern

Der Start für eine schöne Rundtour könnte etwa bei der Ruine des 1192 als Sühne für einen unaufgeklärten Mord an einem Oldenburger Grafen gestifteten Klosters in Hude liegen. Schon knapp zwei Kilometer weiter ist das Skulpturenufer einen ersten Zwischenstopp wert, welches malerisch am Wanderweg entlang des Huder Baches liegt. Weiter geht es in südlicher Richtung über Bookholzberg, Ganderkesee und Prinzhöfte ins etwa 30 Kilometer entfernte Harpstedt. Hier überspannt die 175 Meter lange hölzerne Ozeanbrücke das idyllische Delmetal. Pause? Pause! 

Das nächste Ziel lässt sich in gemütlichem Tempo nach einer Dreiviertelstunde erreichen: das Pestruper Gräberfeld am Südrand von Wildeshausen mit mehr als 500 Grabhügel aus der späten Bronze- und frühen Eisenzeit. Besonders idyllisch ist es hier in den Wochen der Heideblüte im August und September.

Das Prinzip: Radeln nach Zahlen

Nun heißt es: Ab in den Süden. Dabei kommt Radlern das nach belgischem und niederländischem Vorbild im Naturpark Wildeshauser Geest und im Oldenburger Münsterland eingeführte Knotenpunktsystem zugute. Es ermöglicht auch ortsunkundigen Radlern eine schnelle Orientierung. Immer dort, wo zwei oder mehr Strecken sich kreuzen, ist ein Wegweiser aufgebaut. Die durchnummerierten Stationen geben zum einen Hinweise auf die Entfernung zur kommenden Ortschaft, zum anderen benennen sie die nächstgelegenen Knotenpunkte. Möglich wird auf diese Weise ein Radeln nach Zahlen. Merken oder notieren muss man sich vor Fahrtantritt lediglich die Nummern der anzusteuernden Knotenpunkte.

Mit dem Rad aufs Wasser

Von den Pestruper Grabhügeln aus geht es hinter Colnrade in den Landkreis Vechta. Er bildet mit dem benachbarten Kreis Cloppenburg das Oldenburger Münsterland. Vorbei an Vechta und Lohne führen gut ausgebaute Wege direkt in die Dammer Berge. Hier wird es tatsächlich leicht hügelig, es gibt Steigungen und Abfahrten. Ein Abstecher zum sagenumwobenen Mordkuhlenberg muss unbedingt sein. Der dortige Aussichtsturm ermöglicht einen grandiosen Rundblick über die Region. Wer hier nicht Station macht, verpasst etwas.

Wieder bei Kräften? Dann kann der nächste Streckenabschnitt in Angriff genommen werden. Ziel ist das Museumsdorf Cloppenburg. Die reine Fahrzeit ab Damme liegt zwischen zwei und zweieinhalb Stunden. Im Museumsdorf stehen auf rund 25 Hektar über 50 historische Gebäude, die viel von der ländlichen Haus- und Kulturlandschaft Nordwestdeutschlands zu erzählen haben. Und zum krönenden Abschluss kommt im Dorfkrug ein Stück Kuchen auf den Tisch – um dann gestärkt Richtung Saterland aufzubrechen. Bei Elisabethfehn wartet ein Ausflug auf‘s Wasser. Dazu wird das Fahrrad auf einem Katamaran befestigt. Mit den Pedalen lässt sich der Bootspropeller in Schwung bringen. Und schon kann die Fahrt über den Elisabethfehnkanal starten.

Auf den Speichen nach Oldenburg

Wer sich bei seinen Radtouren im Nordwesten am Knotenpunktsystem orientiert, wird erfreut feststellen, dass es auch mit dem Wegenetz rund um Oldenburg verbunden ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Universitätsstadt aus dem Naturpark Wildeshauser Geest oder aus dem Oldenburger Münsterland angesteuert wird. 

Besonders reizvoll ist die rund 110 Kilometer lange Route rund um Oldenburg. Sie umspannt die Stadt wie ein großes Rad. Speichen mit Längen zwischen zehn und 15 Kilometern führen abseits der Hauptverkehrsstraßen direkt ins Stadtzentrum mit der beliebten Fußgängerzone als Mittelpunkt. Auffällig viele Fachgeschäfte sind inhabergeführt, kleine Straßen und Gassen sind Zeugen alter Stadtgeschichte und laden ein, in Cafés und Restaurants Platz zu nehmen. 

Immer einen Besuch wert ist zudem das Schloss mit seiner beeindruckenden Fassade, in der sich 400 Jahre europäische Baugeschichte widerspiegeln. Sehenswert ist auch die St. Lamberti-Kirche, deren klassizistische Innengestaltung in einem starken Kontrast zum neugotischen Äußeren steht. Nur einen Katzensprung entfernt liegt der Schlossgarten, eine rund 16 Hektar große Oase mit Spazierwegen, Grünflächen und plätschernden Gewässern. Und für alle, die den Weg hierher per Fahrrad bestritten haben, ganz sicher ein idealer Ort zum Entspannen.

Los geht’s!

Auf mehr als 2.000 Kilometern Radwegenetz findet jeder garantiert den richtigen Ausflug für sich. Auf www.stadt-land-geest.de gibt es jede Menge Inspiration für Erkundungen – nicht nur zu Land, sondern auch zu Wasser in Stadt, Land und Geest.
 

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