Die OTM feiert im Jahr 2021 Ihr 20-jähriges Bestehen., © OTM I Verena Brandt

20 Jahre im Einsatz für Oldenburg

Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) feiert 20. Firmenjubiläum. Geschäftsführerin Silke Fennemann erinnert sich an Meilensteine aus zwei Jahrzehnten, stellt neuen Ideen für die Zukunft vor und beschreibt die touristische Entwicklung Oldenburgs im Rückblick. 

>> Hier wird von der Gründung über die Anschaffung der ersten Computer bis zum Start in das digitale Zeitalter ein kleiner Einblick in die Geschichte und Geschichten der OTM der letzten 20 Jahre gegeben.

PRESSEMITTEILUNGEN

Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH ist 20 Jahre alt geworden: Unternehmensentwicklung und Meilensteine

Oldenburg, 27. Januar 2021 – Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag. Seit Aufnahme der Geschäftstätigkeit im Januar 2001 hat sie die Verantwortung für die Vermarktung der Stadt Oldenburg und das Betreiben der Tourist Information übernommen. Für die Geschäftsführerin Silke Fennemann ein Grund, die letzten 20 Jahre Revue passieren zu lassen: „Mit der Stadt Oldenburg, dem Verkehrsverein und dem City-Management als Gesellschafter hat die OTM vor 20 Jahren ihre Arbeit aufgenommen. Die ersten Jahre standen im Zeichen von Aufbau und Schaffung von Strukturen für die touristische Arbeit. Damit war auch eine verstärkte Erwirtschaftung von Einnahmen verbunden. Das operative Geschäft mit Zimmervermittlung, Stadtführungen, Souvenirs und Kartenvorverkauf wurden genauso wie das Marketing und das Onlineangebot ausgebaut.“

Auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, erinnert sich an den Start: „Wenn ich überlege, wie die ersten Schritte auf touristischer Bühne aussahen und dies mit dem jetzigen Stand vergleiche, haben wir eine Menge erreicht und die Professionalität deutlich gesteigert. Die Lage der Touristinfo war lange Zeit unzureichend. Für die Rückkehr in den Lappan, im Jahr 2018, habe ich mich als Oberbürgermeister eingesetzt und mich sehr gefreut.  Eine bessere Nutzung könnte ich mir aktuell für das Wahrzeichen unserer Stadt nicht vorstellen.“

2001 mit sechs Mitarbeiter*innen gestartet, hat die OTM seither das Team beständig vergrößert. Aktuell beschäftigt die GmbH über 20 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Seit 2005 wird auch das Berufsbild Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit ausgebildet. Insgesamt 16 junge Menschen haben seitdem ihre Ausbildung erfolgreich bei der OTM abgeschlossen. 

Mit der Übertragung des Stadtmarketings an die OTM im Jahr 2005 hat die GmbH eine weitere Verantwortung übernommen. „Unser Ziel war von Anfang an Kooperationen aufzubauen, Leistungen zu bündeln und Angebote für eine Vermarktung der Stadt zu schaffen. Professionelles Marketing bedeutet eben auch eine solide finanzielle Ausstattung zu haben, langfristig zu planen, sich auf wesentliche Aspekte zu konzentrieren und markt- und konkurrenzfähige Angebote buchbar zu machen auch online“, erläutert Silke Fennemann. „Unser finanzieller Rahmen lag 2001 bei 570.000 Euro. Davon haben wir anfangs nur 20 % selbst erwirtschaftet. Mittlerweile sind 40 % unserer finanziellen Ausstattung in Höhe von 1,5 Mio. Euro selbst erwirtschaftet. 

Auch einige wegweisende Projekte und Veranstaltungen tragen die Handschrift der OTM. Dazu zählen die Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum „900 Jahre Oldenburg“ im Jahr 2008, die Verantwortung für das Marketing zur „Stadt der Wissenschaft“ im Jahr 2009, die Durchführung der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Fußgängerzone im Jahr 2017, die Veranstaltungen „Hallo Grünkohl“ und „Hallo Fahrrad“ oder auch das Fotoprojekt „echt.Oldenburg“ im Jahr 2018 mit anschließender Ausstellung im Schloss haben großen Einsatz gefordert. „Solche Projekte sind es aber auch, die für den Erfolg eine besondere Motivation einer jeden Mitarbeiterin und eines jeden Mitarbeiters benötigen, als auch die mentale, organisatorische und finanzielle Unterstützung der Stadt Oldenburg und unsere Partner aus Wirtschaft, Kultur und Tourismus. Hier nenne ich auch das Beispiel der vom Stadtmarketing und der OTM im Jahr 2010 ins Leben gerufenen Kampagne zur „Kohltourhauptstadt Oldenburg“. Diese Themenprofilierung war und ist wichtig, um Aufmerksamkeit zu bekommen“, erklärt Silke Fennemann. Dieser Erfolg zeigte sich auch in einer Auszeichnung. So wurde das Unternehmen im Jahr 2012 mit dem dritten Platz in der Kategorie „Deutscher Tourismuspreis“ ausgezeichnet.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann führt die positive Entwicklung der OTM vor allem auf zwei Faktoren zurück. "Die Stärken sind neben einem motivierten und kreativen Team insbesondere die gute Zusammenarbeit mit Akteuren aus der der Wirtschaft, der Kultur, dem Tourismus und der Stadtverwaltung. Die OTM hat bei vielen Projekten und Initiativen unterstützt und trägt mit ihrem Einsatz bei der Fachkräfte-Initiative Oldenburg (kurz: FIO), dem Arbeitskreis Bündnis Innenstadt und der kooperativen Zusammenarbeit mit dem Amt für Verkehr und Straßenbau und dem dort angesiedelten TeamRad zur Umsetzung städtischer Ziele bei.“

Auch die Übernahme der Marketingaktivitäten des City-Management Oldenburg durch die OTM im Jahr 2020 schaffen beste Voraussetzungen für ein konzentriertes und gebündeltes Marketing für die Wettbewerbsfähigkeit Oldenburgs in Zukunft. 
Das Coronavirus hat unsere Welt verändert. Und der Tourismus ist am meisten von den Folgen betroffen. Es ist eine der größten Herausforderungen, vor der die Branche jemals gestanden hat. Nach Einschätzung von Silke Fennemann braucht es für Angebote und Marketing eine Hinterfragung, Weiterentwicklung oder sogar Neuausrichtung. "Diese Zukunft wird eine andere sein und das bietet uns die Chance, wichtige Anpassungen vorzunehmen. Das Besondere Oldenburgs, die Details der Identität, wollen erkannt, geschätzt, gefördert und mit dem touristischen Angebot verknüpft und zugänglich gemacht werden. Wir müssen und machen uns bereits verstärkt Gedanken darüber und wollen diese mit unseren Netzwerken schrittweise in konkrete Handlungen umsetzen. Für eine erfolgreiche Entwicklung und neue Impulse wird aber nicht Quantität entscheidend sein, sondern Sicherheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.“

Unter business.oldenburg-tourismus.de/jubilaeum wird von der Gründung über die Anschaffung der ersten Computer bis zum Start in das digitale Zeitalter ein kleiner Einblick in die Geschichte und Geschichten der OTM der letzten 20 Jahre gegeben.
 

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20 Jahre Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH: Tourismus damals, heute und in Zukunft

Oldenburg, 27. Januar 2021 – Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Seit Aufnahme der Geschäftstätigkeit im Januar 2001 hat die GmbH die Verantwortung für die touristische Vermarktung der Stadt Oldenburg. 

Der Tourismus ist weltweit und auch in Oldenburg ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Bis 2019 war die Gesellschaft in der Erfolgsspur, die Übernachtungszahlen stiegen jedes Jahr. 

Die Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (dwif) hält weitere Details zum Tourismus bereit. Nach einer Erhebung aus den Jahren 2008 und 2013 wurden in Oldenburg etwa 380 Mio. Euro Bruttoumsatz aus Tagesreisen und Übernachtungen erwirtschaftet. Die letzte Erhebung wurde für das Jahr 2018 durchgeführt. Im Ergebnis konnten 390 Mio. Euro Bruttoumsatz aus Tourismus erwirtschaftet werden. Davon profitierten 2018 vorwiegend der Einzelhandel mit 44 Prozent, das Gastgewerbe mit 25 Prozent und Dienstleistungen mit 21 Prozent.

Der Tagestourismus hat im Gegensatz zum Übernachtungstourismus seit jeher mehr Gewichtung in der Stadt Oldenburg. Die Zahl der Tagesbesucher liegt im Durchschnitt bei 10,5 bis 10,8 Millionen (dwif 2018). Im Vergleich dazu stieg im Jahr 2019 die Zahl der Übernachtungen auf eine neue Bestmarke mit knapp 400.000 Übernachtungen (Landesamtes für Statistik Niedersachsen). Für 2020 ist mit einem Rückgang der Übernachtungen von 30 % zu rechnen. Aktuell liegen die Zahlen von Januar bis einschließlich Oktober vor (235 Tsd. Übernachtungen und damit ein Rückgang um 30 Prozent). 

Von der Corona-Pandemie ist insbesondere die Tourismuswirtschaft stark betroffen - weltweit und in Oldenburg. Silke Fennemann, Geschäftsführerin der OTM, erklärt dazu: „Die Innenstadt mit ihrem Angebot und geschäftlich motivierter Tourismus sind die stärksten Gästebringer für Oldenburg. Zukünftig stehen nicht „höher, schneller, weiter“ im Fokus, sondern Sicherheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Unsere Aktivitäten sollen nicht nur die Interessen von Gästen berücksichtigen, sondern auch die von Bürgerinnen und Bürgern. Als Impulsgeberin entwickeln wir gemeinsam mit Partnern innovative Ideen und Konzepte. Maßgabe ist ein verträglicher Tourismus für alle, die hier leben. Zugleich ausgerichtet auf einen sehr guten wirtschaftlichen Erfolg. Qualität statt Quantität gilt dabei für das Angebot ebenso wie für die Dienstleistung vor Ort.“

Mit dieser Aussage ist es nicht getan, vielmehr müssten ganz konkrete Handlungen folgen. Die OTM hat dazu neun Handlungsfelder identifiziert, die neben dem Tagesgeschäft in Teilschritten bis 2025 realisiert werden sollen. 

Ein beispielhaftes Handlungsfeld hat sich aus der Zusammenarbeit mit dem City-Management ergeben. Die OTM hat nicht nur das Marketing übernommen, sondern auch die Initiierung und Organisation von Veranstaltungen zur Stärkung der Innenstadt. „Wir wollen gemeinsam mit der Kultur und dem Einzelhandel Schnittstellen finden und das Shoppingerlebnis in Oldenburg anreichern. Insbesondere die Innenstadt ist ein öffentlicher Raum für Einwohner und für Touristen. Ein zur Stadt passendes Kulturangebot sorgt für eine Belebung des Raums und damit für die Belebung der Geschäfte“, fügt Silke Fennemann hinzu. 

Die fokussierte Ausrichtung an den Stärken ist genauso notwendig wie digitale Kompetenz und die Bündelung von Kräften, um eine starke Stadtmarke aufzubauen und festigen zu können. Dafür können z. B. Systeme zur Besucherlenkung oder auch eine Veränderung in Kommunikation und Vertrieb oder die Berücksichtigung veränderter nachfrageseitiger Ansprüche beitragen. Auch der Bedeutungszuwachs von Regionalität, Nachhaltigkeit, Angebots- und Servicequalität fließen in die Überlegungen mit ein.
Wichtig ist Silke Fennemann eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Strategie: „Nur so wird der Perspektivenwechsel eine zielführende Arbeitsgrundlage für die nächsten Jahre sein. Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie schnell neu geplant, andere Schwerpunkte gesetzt und finanzielle Auswirkungen bedacht werden müssen. Derzeit erfolgt eine Priorisierung einzelner Maßnahmen. Wir müssen Kosten eruieren und budgetär einplanen, Zeitschienen und Verantwortlichkeiten festlegen.“

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Bettina Koch

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